Zur Arbeit Fliegen

Schon mal mit dem Gedanken gespielt, Billigflüge zu buchen und ein Auslandsjahr zu machen? Viele junge Leute wollen sowohl Arbeit als auch Vergnügen, denn diese Kombi macht ein Auslandsjahr besonders erinnerungswürdig und lohnenswert. Wie wär‘s zum Beispiel mit Freiwilligenarbeit mit unterprivilegieren Kindern in Südamerika, jobben und reisen in Australien oder Zusatzqualifikationen in den USA sammeln?

Etwas zurückgeben
Ein Trend, der immer beliebter wird: Eine Auszeit nehmen und etwas Ungewöhnliches machen, während man unterwegs ist. Es gibt ein großes Angebot an Projekten, die auf freiwillige Helfer angewiesen sind. Viele Reisende, die Freiwilligenarbeit geleistet haben, sagen, dass das der beste Teil ihrer Reise war. Egal, ob es Schulen in Afrika bauen, Kinder in Südamerika unterrichten oder Waisenkinder in Asien betreuen ist, es gibt irgendwo das richtige Freiwilligenprojekt für jeden Freiwilligen. Organisationen wie Kulturweit (ein Programm der deutschen UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt), das DRK, die Caritas und das diakonische Werk sind gute Ausgangspunkte für ehrenamtliche Arbeit im Ausland. Bei einigen Programmen liegt gibt es eine Altersbeschränkung von 18 – 26 Jahren und feste Anfangs- und Enddaten, andere Programme sind flexibler, was Alter und Daten angeht. Anerkannte Hilfsorganisationen und gemeinnützige Organisationen helfen bei der Organisation des ehrenamtlichen Auslandseinsatzes, inklusive ausführlicher Informationen und Vorbereitungsseminaren bis hin zur Packliste. Das Einzige, was einem selbst überlassen bleibt, ist das Buchen der Flüge nach Indien, Brasilien oder wohin sonst man sich engagieren will.

Länger reisen
Work&Travel-Programme gibt es seit mehreren Jahrzehnten, doch die Beliebtheit für diese Art von Reisen nimmt nicht ab. Die meisten Leute, die sich für Work&Travel entscheiden, wollen nach Australien. Der Grund, warum Down Under so beliebt ist, ist klar: Flüge nach Australien sind relativ teuer und kosten Zeit – da macht es keinen Sinn, nur zwei oder drei Wochen zu bleiben. Mit dem sogenannten ‚Working Holiday‘-Visum können 18- bis 30-Jährige bis zu 12 Monate lang durch Australien reisen und die Reisekasse mit Gelegenheits-Jobs auffrischen. Allerdings muss das Reisen im Vordergrund stehen. Grundlegende Englischkenntnisse sollte man haben, wenn man in Oz auf einer Farm, in Kneipen oder Hotels jobben will.

Der Rest kommt dann von alleine und das „G’day mate“ geht schon nach kurzer Zeit flüssig von den Lippen. Die australische Botschaft Deutschland bietet das Antragsformular online an, und auf der englischen Webseite der australischen Tourismuszentrale gibt es jede Menge Infos zum Thema ‚Working Holiday‘ sowie Tipps für die Jobsuche. Obsternte in Queensland oder Südaustralien, Mithilfe bei Konservationsprojekten in Tasmanien und Victoria oder Thekendienst in den Bars und Clubs der Metropole Sydney – für welche Art von Job man sich entscheidet, man sollte sich jede Ecke des Landes ansehen. Australien wartet mit einmaliger Flora und Fauna auf, an Land und unter Wasser.

Neue lernen
Heutzutage zählt jeder zusätzliche Eintrag im Lebenslauf. Je mehr Kenntnisse und Erfahrung man hat, desto besser stehen die Anstellungschancen. Wer darüber nachdenkt, sich eine weitere Fähigkeit anzueignen, kann im Ausland nicht nur Karriereplanen betreiben, sondern auch noch etwas von der Welt seht. Viele beruflichen Qualifikationen können ins Heimatland übertragen werden, besonders wenn man in einem anderen EU-Land, den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland studiert. So kann man ein Masterstudium für Marketing oder Management in Australien belegen, Tourismuserfahrung in Spanien sammeln oder sogar eine Pilotenausbildung in Florida machen. Dabei ist klar, dass man schon zu Hause umfangreiche Vorbereitungen treffen sollte, bevor man einen Flug nach Florida bucht, um selbst fliegen zu lernen oder sich ein Flugticket nach Australien besorgt, um dort die Marketingkenntnisse zu vertiefen.

Außerdem braucht man ein dickes finanzielles Polster, damit die Kursgebühren bezahlt und die Lebenskosten vor Ort abdecken werden können – die Entscheidung für eine Zusatzausbildung im Ausland sollte also gut fundiert sein. Was die finanzielle Seite angeht, kann ein Auslandsstipendium helfen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite des DAAD.
Auf cheapflug.de gibt es aktuelle Flugangebote und Infos rund ums Fliegen.

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